Die Funktionsweise der Fledermaus

Bildbeschreibung: Auf der Vorderseite der blauen Fledermaus sind die Ultraschall- und Infrarot-Sensoren deutlich sichtbar. Zwei kreisförmige metallische Gitternetz-Abdeckungen schützen die Ultraschall-Sensoren rechts und links im Gehäuse. Dazwischen befinden sich auf einem schwarzen Rechteck-Feld die Infrarotsensoren, die als runde Wölbungen leicht aus dem Gehäuse ragen.

Als Weltneuheit unter den Orientierungshilfen für Blinde kombiniert die Fledermaus die Vorteile von Ultraschall und Infrarot. Sie sendet Ultraschallwellen aus und erkennt anhand der Reflexion dieser Wellen die Entfernung und die Richtung der Objekte. Zusätzlich verwendet sie zielgerichtete Infrarotsensoren, da manche Oberflächen Ultraschall kaum reflektieren. Die Infrarot-Technologie ermöglicht somit sowohl das Erkennen entfernter Gegenstände als auch das Finden von Öffnungen, wie beispielsweise offener Türen. 

Beides, die Ultraschall-Wellen und das Infrarotlicht sind für Mensch und Tier nicht wahrnehmbar und völlig ungefährlich. Diese Kombination von Ultraschall- und Infrarot-Sensoren ist patentrechtlich geschützt. Dadurch macht es die Fledermaus erstmals möglich, sowohl weiter entfernte Gegenstände als auch Öffnungen wie Fenster, Türen oder Durchgänge zu erkennen und zudem auf weiche Objekte wie Polstermöbel, Felle, oder flauschige Stoffe zu reagieren. All dies geschieht vollautomatisch, ohne dass der Benutzer irgendwelche Einstellungen vornehmen muss.